130 Jahre Nestlé Österreich featured on CSS Light Web Gallery

Nestlé Österreich wird genau:

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Highlights aus dem Fundus

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19. Jahrhundert

  • 1866 Gründung (in Vevey)

    ... der Farine Lactée Henri Nestlé vom Schweizer Apotheker deutscher Herkunft Heinrich Nestlé.

  • 1867 Erfindung (in Vevey)

    ... des ersten haltbaren Nahrungsmittels für Säuglinge.

  • 1868 Gründung der A.J. Titze Produktionsstätte

    ... in Linz, Oberösterreich.

  • 1879 Franck Auslandsniederlassung

    ... in Linz, Oberösterreich.

  • 1883 Erste Nestlé Auslandsniederlassung

    ... in Grimmenstein, Niederösterreich.

  • 1884 Erste Nestlé Österreich Gesellschaft

  • 1886 Erste MAGGI Auslandsniederlassung

    ... in Bregenz, Vorarlberg.

  • 1892 Kathreiner Niederlassung

    ... in Wien.

20. Jahrhundert

  • 1966 Nestlé & MAGGI

    ... werden in Österreich zusammengelegt.

  • 1973 Erfindung von MAGGI FIX

    ... in der wiener Versuchsküche.

    Zur selben Zeit, schließen sich Nestlé, Franck und Kathreiner zusammen.

  • 1987 Tiernahrungssortiment

    Übernahme des Tiernahrungssortiments in Österreich.

  • 1990 Süsswarensortiment

    Übernahme von Vertrieb & Marketing des Nestlé Süßwarensortiments in Österreich.

  • 1994 Cerealien

    Start der Cereal Partners in Österreich.

  • 1999 Nespresso

    Einführung von Nespresso in Österreich.

21. Jahrhundert

  • 2002 Schöller

    Übernahme von Schöller in Österreich.

  • 2007 Dolce Gusto

    ... wird in Österreich eingeführt.

  • 2012 Special. T

    ... wird in Österreich eingeführt.

  • 2014 Wir werden 130!

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Kakao

Ziel 2015:

100% des Kakaos stammen aus dem Nestlé Cocoa Plan und/oder sind durch unabhängige Dritte zertifiziert.

2014:
66%

Kaffee

Ziel 2015:

100% des Kaffees stammen aus dem Nescafé Plan und/oder erfüllen mindestens den 4C Standard.

2014:
72%

Palmöl

Ziel 2020:

95% des Palmöls ist rückverfolgbar.

2013:
51%

Zucker

Ziel 2015:

Zuckerreduktion in 100% aller Kinder- und Teenagerfrühstückscerealien auf 9g oder weniger pro Portion.
In Österreich haben wir dieses Ziel bereits 2013 zu 100% erreicht.

2014:
96%

Salz

Ziel 2014:

100% der Kinderprodukte entsprechen der Nestlé Nutritional Foundation.

2013:
96%

Fett

Ziel 2014:

100% der Kinderprodukte entsprechen der Nestlé Nutritional Foundation.

2013:
96%

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Nestlé Österreich feiert 130 jähriges Bestehen

Der deutsche Apotheker Henri Nestlé immigrierte in die Schweiz, gründete 1866 die Société Farine Lactée Henri Nestlé und produzierte den ersten industriell hergestellten Muttermilchersatz, das Nestlé „Kindermehl“. Sein Ziel war es, der hohen Kindersterblichkeit entgegenzuwirken. Aufgrund der stark erhöhten Zolltarife entschied Nestlé in Österreich, einen eigenen Produktionsstandort zu erreichten. 1883 wurde in Grimmenstein die erste Fabrik außerhalb der Schweiz eröffnet.

1884 wurde der erste österreichische Ableger der Société Farine Lactée Henri Nestlé beim Handelsgericht in Neustadt registriert. Für die Geschäfte der Gesellschaft war Fabrikdirektor Fritz Scharpf verantwortlich. Der Vertrieb des produzierten Kindermehls und der Kondensmilch erfolgte in Österreich – Ungarn. Das Werk wurde bis 1990 zur Produktion von Nescafé betrieben.

Zur gleichen Zeit wie Henri Nestlé arbeitete in der Schweiz auch ein anderer Mann an der Entwicklung haltbarer Lebensmittel. Die Bedeutung, die Henri Nestlé für die Babynahrung inne hat, hat Julius Maggi für den Bereich der Fertiggerichte.

1883 präsentierte er die Leguminose, eine damals noch ungewürzte Fertigsuppe aus Hülsenfrüchten, die in einer kurzen Kochzeit von 15 Minuten zubereitet werden konnte. Drei Jahre später entwickelte er die aus pflanzlichen Rohstoffen hergestellte Maggi Würze, die in Österreich auch zum Synonym für jegliche Suppenwürze wurde.

1886 wurde gleichzeitig in Paris und Wien die Julius Maggi Kommanditgesellschaft ins Leben gerufen, 1887 wurde Maggi von Nestlé akquiriert und 1906 wurde die erste Wiener Niederlassung in der Biberstrasse eingetragen. Während des ersten Weltkriegs folgten sowohl für Nestlé als auch für Maggi unternehmerisch schwierige Zeiten. Die Währungsreform, die Zwischenkriegszeit, der Krieg, all das brachte Probleme bei der Rohstoffbeschaffung und wirtschaftliche Einbußen mit sich.

Linz galt viele Jahre lang als Kaffeeersatz-Hauptstadt Österreichs. Julius Titze gründete 1868 die erste oberösterreichische Feigenkaffee-Fabrik. 1979 eröffnete der deutsche Kaffeemittelfabrikant Carl Heinrich Franck eine Niederlassung in Linz, die innerhalb kürzester Zeit die größte Kaffeemittelfabrik der Habsburger Monarchie wurde. Vor allem Krieg- und Wirtschaftskrise wie auch der erste Weltkrieg trugen zum Boom des Kaffeeersatzes bei.

1971 wurde die Feigenkaffeefabrik Titze eingegliedert und 1972 erfolgte die Übernahme von Franck durch Nestlé. In den folgenden Jahren stand Linz ganz unter dem Maggi-Stern. 1875 erfolgte die Integration von Maggi in Österreich.

Der Begriff Globalisierung ist bei Nestlé gelebte Praxis. „Food is global, but taste is local. Das bedeutet, dass das was wir essen und wie wir es zu uns nehmen sozialhistorisch, ethnisch und religiös geprägt ist. Diesen unterschiedlichen Bedürfnissen unserer Konsumenten in aller Welt zu entsprechen, ist für uns oberste Priorität. Das hat ganz konkrete Auswirkungen auf die Produktion unserer Produkte", erklärt Peter Brabeck-Letmathe, Chairman der Nestlé S.A.

Gemäß der Maxime „Wherever, whenever, however“ ist es Ziel von Nestlé, den Konsumenten, wann und wo immer er ist, zu erreichen. Nicht alle Nestlé Produkte findet der Verbraucher im Handel. Viele Produkte begegnen ihm im Restaurant, in Kantinen, im Flugzeug oder in der Bahn, aber auch im Bereich der Altenheime und Gemeinschaftsverpflegungen. In Österreich entfällt rund 1/3 des gesamten im Foodbereich anfallenden Umsatzes auf den „Out of Home“ Bereich, mit einer sehr stark steigenden Tendenz. Um diesem stark wachsenden Bereich der Außer-Haus-Nahrung zu entsprechen, bietet Nestlé Professional eine Vielzahl an Marken und Produkten an. Die Produkte sind abgestimmt auf die Bereiche Gastronomie, Betriebsrestaurants, Krankenhäuser wie auch Sanatorien und Produkte für den Einsatz in Getränkeautomaten sowie Produkte zur Weiterverarbeitung in der Lebensmittelindustrie.

Eines der Produktentwicklungszentren wurde 2001 in Linz angesiedelt und der alte Standort der Kaffeemittel und Maggi-Fabrik 2005 in ein hochtechnologisches Foodapplikationszentrum umgewandelt. In Linz werden Produkte gemäß den Anforderungen der einzelnen europäischen Nestlé Märkte entwickelt, am Standort produziert und zu 90% exportiert.

Der gebürtige Österreicher, Peter Brabeck-Letmathe, der seit 1992 als CEO die Geschäfte des weltweit größten Lebensmittelunternehmens führte, verantwortete zudem von Oktober 1993 bis Juni 1999 die Aufgabe des Aufsichtsratspräsidenten der Nestlé Österreich und begleitete den weiteren Ausbau des Unternehmens.

1987 wurde das Tiernahrungssortiment mit den Marken Gourmet und Felix übernommen und drei Jahre später dann Vertrieb und Marketing des Süßwarensortiments mit den Marken KitKat, die Traditionsmarke After Eight, Lions, Nuts und der Kindermarke Smarties. In den 90iger Jahren wurde die Geschäftstätigkeit von Nestlé um den Bereich der Cerealien erweitert. 2002 erweiterte die Akquisition von Schöller das Portfolio um die beliebte Eismarke wie auch eine Vielzahl an Produkten im Business-to-Business Bereich.

Eine weitere Erfolgsgeschichte von Nestlé Österreich ist die Einführung von Nespresso 1999. Nespresso, als führender Anbieter im Bereich hochqualitativer portionierter Kaffeevarietäten, erfreut sich in Österreich ungebrochener großer Beliebtheit. Nespresso wächst dank seinem hohen Innovationsgrad nach wie vor sehr stark. Das kleine Land hat sich zum weltweit 6. größten Markt entwickelt. Wie man in Österreich sagen würde „what else“!

2007 erfolgte der weitere Ausbau der Kompetenz im Kaffeebereich mit der Einführung des Multibeverage Systems Dolce Gusto – mit Fokus auf Kaffeemilch-Spezialitäten. Die letzte große Innovation war die erfolgreiche Einführung des Teekapselsystems „Special T“ 2012.

Aber wer so viel Erfolg hat, sollte sein Umfeld nicht aus den Augen verlieren. Nestlé sieht dies als Teil seines Geschäftsprinzips: „Jede Investition und Aktivität, die wir in einem Land tätigen, muss nicht nur für unser Unternehmen positive Auswirkungen haben, sondern auch für die dortige Gesellschaft. Diesem Prinzip sind wir in all den Jahren treu geblieben. Deshalb sprechen wir bei Nestlé von Creating Shared Value, von der gemeinsamen Wertschöpfung. Gemäß dieser Devise entschied sich Nestlé in Zeiten der Wirtschaftskrise in Europa Engagement zu beweisen. 2013 wurde die Nestlé needs YOUth Initiative ins Leben gerufen. Jeder vierte europäische Jugendliche ist von Arbeitslosigkeit betroffen. Der Jugend eine Chance zu geben bedeutet, in unser aller Zukunft zu investieren“, thematisiert Peter Brabeck-Letmathe.

„Daher haben wir uns entschlossen, im Rahmen dieser Initiative innerhalb der nächsten drei Jahre 20.000 Arbeitsplätze an junge Menschen bis 30 Jahre zu vergeben und unsere Lieferanten aufgefordert, es uns nachzumachen. Gemeinsam können wir Europa eine Zukunft geben“, ergänzt Peter Brabeck-Letmathe. Durch Investitionen in Ausbildung,

Schaffung von Lehrlingsstellen wie auch in die Beschäftigung von Trainees erhalten junge Menschen wichtige Impulse für ihr zukünftiges Arbeitsleben.

Corinne Gabler, Generaldirektorin von Nestlé Österreich führt aus: „Wir in Österreich haben uns entschieden, zwischen 2013 und 2016 340 neue Arbeitsplätze zu schaffen.“

„Wir beschäftigen uns nicht nur damit, dass Nahrungsmittel nicht nur gesund, sicher und wohlschmeckend sind und die Bedürfnisse der Menschen heute und morgen abdecken. Unsere Aufgabe ist es, die Zukunft vorrausschauend mitzugestalten und damit die Bedürfnisse zukünftiger Generationen abzudecken und die Zukunft des Unternehmens auch für weitere Dekaden abzusichern“, so Peter Brabeck-Letmathe.

Druckfähiges Bildmaterial sowie alle Informationen finden Sie unter folgendem Link und gerne auch auf Anfrage: ftp://spr259:fR6eL3w8@mail.svobodapr.at/130JahreJubilaeum/

Mehr Infos:

Pressekontakt: Angela Teml

Head of Corporate Communications

E-Mail: presse.pr@at.nestle.com
Twitter: @NestleAustria
Website: www.nestle.at